Reputation – Was ist das?

Der Begriff Reputation lässt sich auf verschiedene Lebensbereiche anwenden, wird jedoch vorwiegend im geschäftlichen Kontext genutzt. Ganz allgemein versteht man darunter das Ansehen einer Einzelperson, einer Gruppe oder einer Organisation. Für Unternehmen gibt die Reputation Auskunft darüber, wie es von seinen Interessengruppen wahrgenommen wird.

Da der Begriff selbst wertneutral zu verstehen ist, spricht man in diesem Zusammenhang meist von einer positiven oder negativen Reputation. Die positive Ausprägung ist vor allem durch vier Eigenschaften charakterisiert:

  • Verantwortung
  • Glaubwürdigkeit
  • Zuverlässigkeit
  • Vertrauenswürdigkeit

Wirtschaftlich betrachtet, zählt die Reputation zum symbolischen Kapital bzw. immateriellen Vermögen eines Unternehmens. Es ist ebenso Bestandteil des Firmenwertes wie beispielsweise Markenrechte oder Patente, wobei sich der finanzielle Wert bisher nicht berechnen lässt.

Im Kaufprozess spielt die Reputation vor allem dann eine entscheidende Rolle, wenn die Qualität eines Produkts nicht offensichtlich erkennbar ist – ein wichtiger Hinweis vor allem für Dienstleister und Firmen der digitalen Branchen.

Zu unterscheiden ist die Reputation vom Image, das lediglich auf die Anwerbung neuer Kunden sowie eine kurzfristige Wertsteigerung ausgelegt ist. Die Reputation hingegen zielt auf eine langfristige und dauerhafte Steigerung des Unternehmenswertes ab. Wichtige Einflussfaktoren für einen positiven oder negativen Ausschlag sind beispielsweise:

  • Medienberichte und persönliche Erfahrungsberichte von Kunden / Geschäftspartnern
  • wirtschaftliche Einflüsse
  • Arbeitsbedingungen
  • Management und Unternehmensführung

Um die Reputation des eigenen Unternehmens in eine positive Richtung zu lenken, spielt das sogenannte Reputationsmanagement eine wichtige Rolle – und das nicht erst, wenn sich bereits negative Einflüsse bemerkbar machen.

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