Was ist ein Reputation Manager?

Das Web hat in den vergangenen Jahren eine immer dominantere Rolle eingenommen und längst seine Fühler auch in die Privatsphäre eines jeden Menschen ausgestreckt. Was einerseits eine Menge Chancen bietet, birgt andererseits auch Risiken. Denn ebenso wie in der realen Welt tummeln sich im Netz Neider und Kriminelle, die es darauf abgesehen haben, Privatpersonen oder Firmen gezielt zu schaden. So werden immer wieder gefälschte Fotos und Videos sowie pikante Informationen oder Lügen veröffentlicht, ohne dass sich der Betroffene dagegen wehren kann. Dieses sogenannte Cybermobbing kann jeden treffen – ganz egal, ob er selbst im Internet aktiv unterwegs ist oder nicht.

Tauchen verleumderische Inhalte auf, sind diese Fälle für professionell agierende Reputation Manager. Hierbei handelt es sich um einschlägige Experten, die sich auf das Thema Reputation Management spezialisiert haben und einschreiten, wenn User nicht mehr weiterwissen. Mit ihrem fachlichen Know-how und Kontakten sorgen sie dafür, dass unerwünschte Inhalte aus dem Web entfernt werden und der gute Ruf von Personen oder Unternehmen wieder hergestellt wird.

Was genau macht ein Reputation Manager?

Das Aktionsfeld eines Reputation Managers ist breit gefächert. Wird er mit der Eliminierung gefälschter Inhalte beauftragt, wendet er sich zunächst – soweit dieser sich identifizieren lässt – an den Verfasser der Botschaft. Fruchtet diese Maßnahme nicht, tritt er an den Betreiber der jeweiligen Website sowie gegebenenfalls an den Provider heran, um die Interessen seines Kunden durchzusetzen. Wichtig ist hierbei eine optimale Vernetzung innerhalb der Web-Community, denn etwa 40 % der Mobbing-Einträge tauchen auf den immer gleichen Webseiten auf.

Zudem wissen Reputation Manager genau wie das Web tickt und verfügen über umfangreiche Expertise im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Ist das Löschen der verleumderischen Botschaften nicht möglich, nutzen sie dieses SEO-Wissen gezielt, um positive Inhalte über die betreffende Person oder über die Firma im Google-Ranking weit nach oben zu bringen und auf diese Weise die Fake-News auf der ersten Seite in den SERPs verschwinden zu lassen.

Wann ist es ratsam, den Profi zu Rate zu ziehen?

Sowohl für große und mittelständige Unternehmen als auch für Menschen, die im Fokus der Öffentlichkeit stehen, ist es ratsam ein kontinuierliches Reputation Management zu betreiben und geschulte Experten mit der Pflege ihres Rufs zu beauftragen. Diese beobachten stetig neu auftauchende Meldungen und können im Falle negativer Einträge schnellstmöglich Maßnahmen ergreifen. Gleichzeitig verfügen Reputation Manager über das entsprechende Fachwissen, um derartigen Angriffen mit dem Streuen positiver Inhalte präventiv entgegenzuwirken und so deren Folgen abzumildern.

Für Privatpersonen lohnt sich die Konsultation eines Reputation Managers in der Regel nur, wenn sie sich tatsächlich Cybermobbing-Angriffen ausgesetzt sehen. Ein unabhängiger Spezialist verfügt in diesem Falle nicht nur über die nötige Expertise, um die Hasseinträge zu eliminieren, sondern er ist auch emotional nicht so stark involviert wie der Betroffene. In jedem Fall lässt sich eine angeschlagene Reputation jedoch nicht von heute auf morgen wieder reparieren und stellt einen längeren Prozess dar, der jedoch in der Mehrzahl der Fälle von Erfolg gekrönt ist.

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