Alexander Hundeshagen

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    Candystorm

    Ein sogenannter Candystorm bezeichnet eine Welle des Zuspruchs vor allem in den sozialen Medien. Somit ist der Candystorm das Gegenteil oder Antonym zum Shitstorm, also einem Sturm der Entrüstung im digitalen Bereich. Im Online-Marketing kann der Candystorm strategisch eingesetzt werden, um den Bekanntheitsgrad oder die Reichweite eines Unternehmens oder auch einzelner Personen zu vergrößern.

    Definition Candystorm

    Bei dem Begriff Candystorm handelt es sich um ein Kompositum, das sich aus den englischen Worten „candy“ (übersetzt Süßigkeit, Bonbon) und „storm“ (übersetzt Sturm) zusammensetzt. Die Bezeichnung Candystorm stammt aber ursprünglich nicht aus dem englischsprachigen Raum, sondern wurde in Deutschland als Wortneuschöpfung das erste Mal verwendet.

    Inhaltlich bezieht sich der Candystorm auf eine Flut positiver Kommentare oder Nachrichten, die den größtmöglichen Zuspruch ausdrücken. Während der Shitstorm meist unverhofft über ein Unternehmen oder eine Person einbricht, kann der Candystorm bis zu einem gewissen Grad gesteuert werden. Es besteht allerdings auch bei komplexer Planung keine Sicherheit, dass der Candystorm den gewünschten Effekt erzielt und einen Sturm des Zuspruchs auslöst.

    Ursprung des Candystorms

    Der Candystorm geht auf den Bündnis 90/ Die Grünen Politiker Volker Beck zurück. Dieser wollte der Parteikollegin und amtierenden Parteivorsitzenden Claudia Roth 2012 mit dem Appell zum „Candystorm für Claudia“, nach einem enttäuschenden Wahlergebnis bei der Urwahl der SpitzenkandidatInnen für die Bundestagswahl 2013, Mut zusprechen.

    Somit wurde der Begriff Candystom erstmalig am 11. November 2012 von Volker Beck auf Twitter im deutschsprachigen Raum verwendet. Im Anschluss erwähnten viele Medien im Zuge der Berichterstattung die Wortneuschöpfung. Einige PolitikerInnen und Webuser machten sich zunächst über den Begriff lustig, doch nach und nach wurde der Candystorm auch außerhalb von Politik und Presse bekannter. Inzwischen ist er vor allem im Online-Marketing gebräuchlich und wird sogar in den USA verwendet.

    Lässt sich ein Candystorm gezielt steuern?

    Während der Shitstorm meist plötzlich und unerwartet über betroffene Unternehmen oder Personen hereinbricht, lässt sich der Candystorm bis zu einem gewissen Grad steuern. Entscheidend hierbei ist die gesamte Kommunikation eines Unternehmens mit den Kundinnen und Kunden. Die Basis für einen Candystorm liegt somit in einem persönlichen und ehrlichen Austausch mit der Community.

    Im besten Fall entwickelt sich aus einer authentischen Kommunikation, zum Beispiel über ein besonderes Unternehmensprojekt oder ein innovatives Produkt, ein Candystorm. Grundsätzlich ist es sogar einfacher einen Candystorm zu planen und zu steuern als einen Shitstorm in einen Candystorm zu wandeln.

    Vor- und Nachteile eines Candystorms

    Zu den deutlichsten Nachteilen eines Candystorms zählt die schlechte Planbarkeit. Selbst wenn Kreativität, Zeit und Budget in einen initiierten Candystorm investiert wurden, gibt es keine Garantie, dass die gewünschte Reaktion eintritt.

    Gelingt ein Candystorm, egal ob geplant oder unverhofft, ist es eine kostengünstige Möglichkeit, um die Bekanntheit, die Reichweite und die Reputation einer Marke zu steigern.

     

    Über den Autor
    Alexander Hundeshagen
    Alexander Hundeshagen ist Geschäftsführer der reputativ GmbH. Mit der Marke reputativ®, die auf Reputationsmanagement und Omnichannel-PR spezialisiert ist, engagiert sich das Unternehmen für die Steigerung und den Erhalt des guten Rufes und fördert das positive Bild ihrer Kunden.

     

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