Alexander Hundeshagen

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    Cyberstalking

    Von Stalking hat jeder bereits gehört, doch was versteht man unter Cyberstalking? Viele halten im Internet auf, ohne sich der Gefahren, die sich dort befinden, bewusst zu sein. Welche Gefahren verbergen sich hinter dem Begriff Cyberstalking? Wie kann man sie umgehen und was tun, wenn man bereits davon betroffen ist?

    Was ist Cyberstalking und welche Formen gibt es?

    Unter Stalking im Allgemeinen versteht man ein willentliches, häufig wiederkehrendes und beharrliches Verfolgen einer anderen Person gegen ihren Willen. Dies geschieht über einen längeren Zeitraum und schließt Belästigungen mit ein. Zudem kommt es bei Stalking vor, dass Personen bedroht, erpresst oder genötigt werden.

    Der Begriff Cyberstalking bezieht sich auf Stalking, das im Internet stattfindet. E-Mails und Nachrichten über Messenger werden als Mittel missbraucht, um eine Person zu stalken. Auch mithilfe von Beiträgen oder sozialen Netzwerken sowie digitalen Medien setzen sich Stalker mit ihren Opfern in Verbindung.

    Es gibt unterschiedliche Formen von Cyberstalking, u.a.:

    • Permanentes Kontaktieren: Opfer erhalten hier eine Flut an unerwünschten Nachrichten per E-Mail oder in sozialen Netzwerken.
    • Ausspionieren: Mithilfe von sogenannter Spyware können Smartphones, Computer und andere Geräte, die mit dem Internet verbunden sind, ausspioniert werden.
    • Kontrollieren von Statusmeldungen und Uploads: Stalker kontrollieren häufig Upload von bestimmten Personen, um Informationen über sie zu sammeln. Nicht selten sagen Statusmeldungen viel darüber aus, was eine Person gerne tut, wo sie sich häufig aufhält und enthalten weitere empfindliche Daten.
    • Bloßstellen von Personen in sozialen Medien: Kommentare, Posts oder das Hochladen von privaten Bildern kann eine Person im Internet bloß stellen und ihren Ruf nachhaltig beeinträchtigen.
    • Verleumdung: Zielt ein Stalker darauf ab, eine Person zu verleumden, so kann dies das soziale Umfeld oder sogar den Arbeitsplatz betreffen.
    • Sammeln und Veröffentlichen privater Informationen einer Person: Es zählt auch zu Cyberstalking, wenn sich jemand private Daten wie beispielsweise Adressen oder Bilder beschafft und diese gegen den Willen der betroffenen Person im Internet veröffentlicht.
    • Identitätsdiebstahl: Accounts in sozialen Medien können aufgrund von mangelnden Sicherheitsvorkehrungen gehackt werden. Cyberstalker veröffentlichen ihre Inhalte anschließend unter dem Namen der betroffenen Person und geben sich als diese aus.

    Was können von Cyberstalking Betroffene tun?

    Egal welche Form von Cyberstalking vorliegt, Betroffene müssen handeln, um dem ein Ende zu setzen. Cyberstalking kann den sozialen Untergang bedeuten und erhebliche psychische Schäden als Langzeitfolge nach sich ziehen.

    • Beweissicherung: Betroffene sollten verleumderische Posts in sozialen Medien oder belästigende Nachrichten mithilfe von Screenshots festhalten. Alles, was als Beweis dienlich sein könnte, sollte sicher verwahrt werden. Ist man vom Hacking betroffen, so eignet sich für die Ablage der Beweise ein separates Gerät, welches nicht gehackt worden ist.
    • Anzeige erstatten: Cyberstalking stellt im deutschen Strafrecht zwar keinen eigenen Straftatbestand dar. Jedoch ist Stalking an sich bereits strafbar und wird je nach Begehungsform mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu 10 Jahren geahndet. Geregelt ist dies in § 238 des Strafgesetzbuches (StGB). Wird bei der Polizei Anzeige erstattet, werden die bereits erwähnten Beweise dazu genutzt, den Täter zu finden.
    • Monitoring: Sind Verleumdungen oder private Bilder im Umlauf, sollte ein regelmäßiges Monitoring durchgeführt werden. Dabei wird nach schädlichen Inhalten im Internet gesucht und der Versuch unternommen, sie zu löschen bzw. löschen zu lassen

    Was tun, um Cyberstalking zu vermeiden?

    Cyberstalking lässt sich verhindern. Es muss gar nicht so weit kommen, dass Personen im Internet bedroht oder belästigt werden. Beachtet man ein paar wichtige Tipps, kommen Stalker nicht an Daten heran oder können keine belästigenden Nachrichten schicken. Grundsätzlich gilt: Je weniger Daten man von sich selbst im Internet preisgibt, desto geringer ist die Angriffsfläche.

    Passt man in sozialen Medien bereits auf, von wem man Freundschaftsanfragen annimmt, schützt man sich bereits vor Cyberstalking. Wenn Anfragen von Fremden einfach ohne zu hinterfragen angenommen werden, kommt es nicht selten zu regelmäßigen Belästigungsnachrichten, schädlichen Posts oder Kommentaren. Wer sich an die Regel hält, nur die Personen anzunehmen, die man wirklich kennt, schützt sich selbst vor Stalking-Angriffen.

    Hohe Sicherheitsstandards sind im Internet ein Muss. Damit es Hacker schwer haben, an sensible Daten zu gelangen, sollten Anti-Viren-Programme installiert sein, die regelmäßig auf Updates überprüft werden. Zudem ist die Erstellung sicherer Passwörter ausschlaggebend für die Sicherheit von Postfächern, Social Media-Accounts und anderen Daten. Entspricht das Passwort hohen Sicherheitsstandards, ist ein unbefugter Zugriff von außerhalb schier unmöglich.

    Außerdem können Nutzer von sozialen Medien und anderen Plattform bereits bei der Erstellung des Accounts einiges beachten, um Cyberstalking vorzubeugen. Viele Felder, wie beispielsweise das Geburtsdatum, sind optional. Um so wenig Daten wie möglich von sich preiszugeben, empfiehlt es sich, optionale Felder frei zu lassen oder so einzustellen, dass sie nur von Freunden eingesehen werden können.

    Auch die Verwendung des vollständigen Namens kann vermieden werden, indem ein Fantasiename verwendet wird. Ein geschlechtsneutraler Name oder ein Pseudonym verhindert, das ungewollt Daten gesammelt werden oder Identitätsdiebstahl begangen wird.

    Über den Autor
    Alexander Hundeshagen
    Alexander Hundeshagen ist Geschäftsführer der reputativ GmbH. Mit der Marke reputativ®, die auf Reputationsmanagement und Omnichannel-PR spezialisiert ist, engagiert sich das Unternehmen für die Steigerung und den Erhalt des guten Rufes und fördert das positive Bild ihrer Kunden.

     

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