Alexander Hundeshagen

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    Social Signals

    Fans und Follower in den sozialen Netzwerken erzeugen mit Likes, Shares oder Kommentaren fortlaufend sogenannte Social Signals, die sich positiv auf das Ranking in den Suchmaschinen auswirken können. Damit spielen soziale Signale neben attraktivem Content und Backlinks zunehmend eine wichtige Rolle für die Suchmaschinenoptimierung.

    Was sind Social Signals? Definition

    Social Signals (deutsch: „soziale Signale“) sind Interaktionen von Nutzern auf Social-Media-Kanälen oder Blogs. Abhängig von der Plattform bzw. dem sozialen Netzwerk, sei es Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest oder Snapchat, zählen folgende User-Reaktionen zu den Social Signals:

    • Likes
    • Shares
    • Kommentare
    • Tweets und Retweets
    • Pins
    • Snaps
    • Smileys und Emojis

    Mit dem Teilen, Kommentieren oder Pinnen von Beiträgen können Nutzer direkt auf den Content einer Seite reagieren. Damit sind soziale Signale eine direkte Rückmeldung (Feedback) oder eine Empfehlung von Usern, die sogar einen mittelbaren Einfluss auf das Google Ranking haben können, was vor allem für das Online-Marketing von Unternehmen interessant sein dürfte. Je mehr Nutzer auf Inhalte in den Social-Media-Kanälen reagieren und mit dem Unternehmen interagieren, desto mehr Social Signals werden erzeugt.

    Relevanz von sozialen Signalen für die Suchmaschinenoptimierung

    Die sozialen Netzwerke haben nicht nur für private User an Relevanz gewonnen, sondern ebenso für Unternehmen und Marketer. Das Teilen von Inhalten auf Facebook, Twitter und Co. kann nicht nur für mehr Traffic auf der firmeneigenen Webseite sorgen. Durch Likes, Shares oder Kommentaren bietet sich Unternehmen die Möglichkeit, direkt und ungefiltert mit den Nutzern und (potenziellen) Kunden, das heißt der eigenen Zielgruppe, zu kommunizieren. Die Interaktionen auf Social-Media-Portalen sind darüber hinaus ein Hinweis auf Suchtrends und aktuelle Themen, die besonders populär und beliebt sind. Vor diesem Hintergrund spielen soziale Signale ebenfalls für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) eine entscheidende Rolle. Nicht nur, dass Social Signals in den Suchergebnissen, kurz SERPs (Search Engine Result Pages), der Suchmaschinen auftauchen können. Die für die Suchmaschinenoptimierung relevanten Backlinks können ebenfalls durch Aktivitäten in den sozialen Netzwerken erzeugt werden, indem Nutzer beispielsweise eine Webseite bei Facebook teilen. Der Vorteil liegt darin, dass auf diese Weise Suchtrends deutlich schneller entstehen als durch herkömmliche Verlinkungen.

    Welchen Einfluss haben Social Signals auf das Google Ranking?

    Inwieweit Social Signals das Suchmaschinen-Ranking bei Google und Co. beeinflussen, ist unter SEO-Experten allerdings sehr umstritten und sorgt regelmäßig für Diskussionen. Google selbst hat bereits 2014 in einem YouTube-Video[1] darauf verwiesen, dass soziale Signale nur schwer zu erfassen sind. Das liegt unter anderem an den großen Datenmengen und den sich fortlaufend ändernden Nutzer-Profilen auf den Social-Media-Kanälen. Es gibt jedoch Studien, die darauf hinweisen, dass es einen Zusammenhang zwischen den Social Signals und dem Google Ranking gibt. So befinden sich auf den oberen Positionen in den Google-SERPs meist große Seiten, die nicht nur themenrelevanten Content bieten und über zahlreiche Backlinks verfügen, sondern ebenfalls in den sozialen Netzwerken stark vertreten sind und dort viele Fans und Follower haben. Ob die Social Signals in diesem Kontext jedoch eine direkte oder indirekte Rolle spielen, bleibt strittig. In die Berechnung des Google Rankings fließen in der Regel mehrere Faktoren ein. Vieles deutet darauf hin, dass Social Signals zwar einen Einfluss auf die qualitative Bewertung einer Webseite und ihr Ranking in den Suchmaschinen haben, aber kein direkter Rankingfaktor sind, wie zum Beispiel Backlinks. Das heißt, soziale Signale können durchaus ein Indikator für die Qualität und Reichweite einer Seite sein sowie den Traffic auf eine Webseite und das Ranking in den SERPs beeinflussen. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob das unmittelbar oder mittelbar geschieht. Viel wichtiger ist die Wirkung, die Social Signals auf andere User und ihr Verhalten in Bezug auf das Unternehmen bzw. die Marke in den sozialen Netzwerken haben. Die Analyse der sozialen Signale kann dabei helfen, den Social Proof zu bestimmen, der dadurch charakterisiert ist, dass Menschen in der Regel das tun, was andere tun und was sich bewährt hat. Das heißt, Social Signals können auf andere Nutzer vertrauensbildend wirken: Hat eine Seite viele Fans, muss sie relevant sein. Dieser Effekt verstärkt sich, wenn sich beispielsweise Facebook-Freunde unter den Followern einer Seite befinden.

    Social Signals in SEO-Maßnahmen integrieren und Ranking verbessern

    Für Unternehmen kann es lohnenswert sein, Social Signals bei der Suchmaschinenoptimierung zu berücksichtigen und einzubeziehen. In der Regel besteht erfolgreiche SEO aus mehreren sich ergänzenden Maßnahmen. Um die sozialen Signale zu integrieren und aktiv zu nutzen, ist eine Verbindung aus Suchmaschinenoptimierung und Social-Media-Marketing sinnvoll. Voraussetzung dafür sind viele Nutzer in den Social-Media-Profilen sowie hochwertiger und aktueller Content mit einem Mehrwert für die User, der regelmäßig ergänzt wird – kurzum: ein aktiver und lebendig gestalteter Social-Media-Account, auf dem die Nutzer interagieren. Zentraler Bestandteil einer fundierten und vorausschauend geplanten Content-Marketing-Strategie ist neben der Bereitstellung von ansprechenden Inhalten die Kommunikation mit den Usern. Diese sollten sich in ihren Belangen ernst genommen fühlen, um Vertrauen zur Marke aufbauen zu können. Indem Follower und Fans Inhalte teilen, kommentieren oder Backlinks auf private Webseiten und Blogs setzen, können sie die Sichtbarkeit im sozialen Netzwerk, die Reichweite einer Seite und damit die Relevanz für Google sowie das Google Ranking verbessern. Eine Top-Ranking-Position bei Google in Kombination mit vielen Followern auf den Social-Media-Kanälen, die soziale Signale erzeugen, schaffen wiederum bei anderen Nutzern Vertrauen, was langfristig dem Markenimage und der Brand Awareness zugutekommt.

    [1] „Are pages from social media sites ranked differently?“: https://www.youtube.com/watch?v=udqtSM-6QbQ

    Über den Autor
    Alexander Hundeshagen
    Alexander Hundeshagen ist Geschäftsführer der reputativ GmbH. Mit der Marke reputativ®, die auf Reputationsmanagement und Omnichannel-PR spezialisiert ist, engagiert sich das Unternehmen für die Steigerung und den Erhalt des guten Rufes und fördert das positive Bild ihrer Kunden.

     

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