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Employer Reputation

Inhaltsverzeichnis

Professionelles Reputationsmanagement richtet sich an alle Stakeholder eines Unternehmens. Neben Kunden, Lieferanten oder Aktionären zählen auch die bestehenden und zukünftigen Mitarbeiter zu den wichtigsten Zielgruppen. Diese Zielgruppe beurteilt Unternehmen vor allem in Hinblick auf die Employer Reputation, also den Ruf als Arbeitgeber.

Definition

Als Erweiterung des Employer Brandings, zählt die Employer Reputation zu den wichtigsten Mitteln, um langfristig qualifizierte Fachkräfte an das eigene Unternehmen zu binden. Die Employer Reputation zeichnet sich vor allem durch echte und authentische Erfahrungen mit einem Unternehmen aus, die auf Online-Plattformen geteilt werden. Sie bildet sich über einen längeren Zeitraum hinaus durch freiwillige Beiträge und Bewertungen von (ehemaligen) Mitarbeitern auf Social-Media-Kanälen oder Arbeitgeber-Bewertungsportalen.

Aufgrund der eigenständigen Entwicklung aus sich selbst heraus, zeichnet sich die Employer Reputation durch eine hohe Glaubwürdigkeit aus. Sowohl positive als auch negative Stimmen führen zu Vertrauen gegenüber dem Unternehmen. Employer Branding dagegen ist tendenziell werblicher und versucht gezielt ein vorher definiertes Image zu erlangen. Häufig wird dieses mit einem Leistungsversprechen verknüpft.Die beiden Bereiche können nicht vollständig getrennt voneinander betrachtet werden und vermischen sich in der Praxis.

Ziele

Für Arbeitgeber wird es immer schwerer, das passende Personal für vakante Stellen zu finden. Um sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber Wettbewerbern zu verschaffen, bietet ein durchdachtes Reputationsmanagement, unter besonderer Berücksichtigung der Employer Reputation, großes Potenzial.

Eine gewachsene Employer Reputation steigert die Attraktivität eines Arbeitgebers und baut Vertrauen gegenüber der Zielgruppe auf. Authentizität und Transparenz können kaum von einer künstlich geschaffenen Employer Brand vermittelt werden, sondern entstehen erst über einen längeren Zeitraum hinaus. Dennoch kann auch die Employer Reputation mit verschiedenen Werkzeugen gemanagt und gesteuert werden. Vermittelt ein Unternehmen glaubwürdig, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter eine Herzensangelegenheit ist, hat dies nicht nur für die Motivation bestehender Mitarbeiter große Auswirkungen, sondern steigert auch das Recruitingpotenzial.

Strategie

Nach einer Analyse der individuellen Situation des Unternehmens, können die in Frage kommenden kommunikationspolitischen Instrumente zur Steuerung der Employer Reputation identifiziert werden. Dafür ist es unverzichtbar, eine konsequent geplante Unternehmenskommunikation auf allen relevanten (Online-)Kanälen zu definieren.

Alle Plattformen, auf denen sich Arbeitnehmer über potenzielle Arbeitgeber informieren, sollten dabei berücksichtigt werden. Dazu zählen neben Stellensuchmaschinen auch die klassischen Social Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Instagram. Insbesondere Netzwerke und Bewertungsportale wie Kununu oder Glassdoor erfordern einen sehr sensiblen Umgang. Mit intensivem Community-Management sollten Unternehmen dort auf alle eingegangenen Bewertungen nach strikten Richtlinien reagieren. Negative Entwicklungen müssen schnell identifiziert werden, um mit den richtigen Maßnahmen entgegenwirken zu können.

Ein verständnisvoller Dialog, bei dem Kritik nicht abgewiesen, sondern ernstgenommen wird, bildet die wichtigste Grundlage für eine stabile Employer Reputation. Um die Kontrolle langfristig zu sichern, kann der Austausch aktiv mitgestaltet werden. Optimierte Profilinhalte und eigener Content lenken die Employer Reputation in die richtige Richtung.